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  1. Freunde der Tradition

Freunde der Tradition

Es war der Morgen des 28. November 2003, der Morgen nach dem UEFA – Cup Aus bei Bröndby Kopenhagen, als eine Gruppe mitgereister Schalker sich dort vor der Rückreise zu einem Frühschoppen zusammen fand.

Irgendwie kannte man bereits jeden vom Sehen, da man sich immer wieder bei Auswärtsfahrten über den Weg gelaufen ist. Aber zu viel mehr als dem üblichen, na, auch wieder da ?“ ist es bis zu diesem Zeitpunkt selten gekommen. In bierseeliger Runde lernte man sich nun deutlich besser kennen und stellte fest, dass man nicht nur die Enttäuschung über die Niederlage gemeinsam hatte. Im Laufe des Tages keimte dann die Idee, aus mehreren Grüppchen von 2 bis 6 Personen vielleicht eine gemeinsame Gruppe machen zu können, die ihre Aktivitäten rund um unser Schalke in irgendeiner Weise koordinieren könnte.

Also nahm Wolfgang Hübener das Heft des Handels in die Hand und sammelte die Kontaktdaten jedes einzelnen ein um später ein weiteres Treffen zu organisieren.

Zu diesem Treffen kam es dann im Januar 2004 in einem Restaurant in Gelsenkirchen Buer. An diesem Abend wurde viel über unseren Club diskutiert und über die Möglichkeiten, wie wir uns als Gruppe installieren könnten. Man war sich schnell einig, dass man mehr auf die Beine stellen wollte, als ein paar gemeinsame Auswärtsfahrten zu organisieren. Da für uns alle die Tradition unseres Clubs besonders wichtig war und auch Olaf Thon und der Vorstand „Traditionself“ zu unserer Runde gehörten, kamen wir schnell überein, die Traditionsmannschaft emotional und auch finanziell zu unterstützen. So war es auch nicht verwunderlich, dass wir uns ganz schnell auf den Namen -Freunde der Tradition- für unsere Gruppe einigten.

Nun hatten wir nur noch zu klären, was wir eigentlich als Freunde der Tradition sein wollten und vor Allem, was wir nicht sein wollten.Wir wollten kein Fanclub im herkömmlichen Sinne sein, mit Vorsitzendem, Schatzmeister und unüberschaubarer Mitgliederzahl, sondern eine Verbindung von Schalkern ohne jede Hierarchie. Wir hatten uns dann 25 Mitglieder als Obergrenze gesetzt. Auch wurde erkannt dass die Mitglieder mit ihren Unternehmen geschäftliche Synergien untereinander finden können.

Wir wollten auf keinen Fall, auch wenn viele von uns in den VIP – Bereichen der Arena zuhause sind, als eine Gruppe von „Edel-Fans“ dastehen. Fast jeder Freund der Tradition hat seine blau weißen Wurzeln noch in der Nordkurve des Parkstadions und zum Teil sogar noch in der alten Glückauf – Kampfbahn.

An diesem Abend ist eine Gemeinschaft entstanden, die inzwischen nicht nur freundschaftlich verbunden ist, sondern auch unternehmerisch erfolgreich in vielen Bereichen zusammen arbeitet.

Zur Unterstützung der Traditionsmannschaft haben wir dann im August 2004 einen Kleinbus angeschafft, den wir der Traditionself für Ihre Auswärtsspiele zur Verfügung stellen.

Die gemeinsamen Aktivitäten von Traditionsmannschaft und Freunden der Tradition beschränken sich inzwischen nicht nur auf den einmal monatlichen Stammtisch. Zur festen Einrichtung geworden sind inzwischen regelmäßige gemeinsame Ausflüge nach Sylt und Mallorca, immer verbunden mit einem Spiel der Traditionsmannschaft gegen das Team Sylt und die Veteranenelf  von Real Mallorca.

Glückauf! Herbert Cichos